1. FC Magdeburg WebApp v2.0
12.02.2018 Volksstimme

FCM dreht Partie beim 3:1 gegen Münster

Der 1. FC Magdeburg hat zu Hause vor 15.166 Zuschauern 3:1 (3:1) gegen Preußen Münster gewonnen. Dabei drehte der FCM einen Rückstand.

Magdeburg l "Wir haben ein ganz anderes Gesicht gezeigt als zuletzt in Würzburg. Wichtig war auch, dass wir nach zweieinhalb Jahren mal wieder eine Partie gedreht haben. Kompliment an die Mannschaft", sagte FCM-Trainer Jens Härtel. Der Coach wechselte im Vergleich zum 0:1 in Würzburg zweimal. Nico Hammann, der diesmal nicht mal im Kader war, und Michel Niemeyer (Bank) blieben draußen, dafür waren Julius Düker und Steffen Schäfer von Anfang an dabei. Taktisch setzte Härtel auf ein 4-2-3-1 mit Nils Butzen, Christopher Handke, Felix Schiller und Schäfer in der Viererkette. Richard Weil und Dennis Erdmann spielten im defensiven Mittelfeld, Philip Türpitz (rechts) und Tobias Schwede (links) im offensiven. Düker agierte als hängende Spitze hinter Christian Beck. Die Ex-Münsteraner Marius Sowislo (Bank) und Charles Elie Laprevotte (Tribüne) mussten zunnächst oder komplett zusehen.

Spektakulärer Start

Das Spiel begann spektakulär: Nach einem Freistoß von Michele-Claudio Rizzi und einem verlorenen Kopfballduell von Schiller stand Simon Scherder völlig frei vor FCM-Torhüter Jan Glinker und erzielte die frühe Gästeführung (9.). Nur zwei Minuten danach lenkte Glinker einen Weitschuss von Philipp Hoffmann gerade noch zur Ecke. Eine völlig verunglückte Kopfballrückgabe der Preußen konnte dann Schwede zum Ausgleich nutzen (13.). Der Club nahm das Geschenk dankend an und konnte wieder an den ersten gedrehten Rückstand seit zweieinhalb Jahren glauben.

Der FCM offenbarte allerdings in der Rückwärtsbewegung Lücken, wenn sich die Außenverteidiger Butzen und Schäfer nach vorne orientierten. Bei den Magdeburgern sorgte der starke Schwede immer wieder für Unruhe und wechselte häufig die Seiten. So auch in der 23. Minute, als er über rechts bis an die Grundlinie lief und in die Mitte passte, dort aber keinen Abnehmer fand.

Traumtor von Beck

Dann ging es Schlag auf Schlag weiter: Nach einem Freistoß von Schwede traf Handke mit einer Kopfball-Bogenlampe zum 2:1 (32.). Nur zwei Minuten später bewarb sich Beck erneut für das Tor des Monats. In der Mitte des Strafraumes flog er nach einer Flanke von Düker durch die Luft und verwandelte mit einem Seitfallzieher zum 3:1 für den FCM.

FCM kontrolliert Partie

Nach der Pause war der FCM zunächst darauf bedacht, den Vorsprung zu sichern. Münsters Trainer Marco Antwerpen reagierte und brachte mit Adriano Grimaldi einen weiteren Stürmer (56.). Eine gute Chance vergab Erdmann mit einem Weitschuss (62.). Drei Minuten später hätte Butzen fast sein erstes Drittligator erzielt. Sein Schuss wurde allerdings auf der Linie geklärt. Auch der Nachschuss von Türpitz wurde abgeblockt.

Magdeburg schaltete in den 45 Minuten deutlich sichtbar ein paar Gänge zurück, Münster war allerdings nicht mehr in der Lage, gefährlich vor das gegnerische Tor zu kommen.

FCM: Glinker - Butzen, Handke, Schiller, Schäfer - Erdmann (81. Sowislo), Weil - Türpitz (80. Pick), Schwede (73. Niemeyer) - Düker - Beck.