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13.02.2018 BILD

Die Franz-Bilanz

Nach dem 3:1-Sieg gegen Münster ist der 1. FC Magdeburg zurück auf Zweitliga-Kurs! Doch die Chefetage will den Druck aufs Team hochhalten. Im BILD-Interview rechnet Manager-Assistent Maik Franz (35) noch mal die Drei-Spiele-Krise vor Münster ab.

Franz: „Das ist auch nötig! Die ersten drei Spiele 2018 haben eine wichtige Erkenntnis gebracht. Wenn wir nicht das auf
den Platz bringen, was uns stark macht, funktioniert das nicht in der Liga. Dann sind wir nicht besser als die anderen Teams.“

BILD: Was hat in Erfurt (1:3), gegen Meppen (0.0) und in Würzburg (0:1) gefehlt?

Franz: „Konstanz! Münster eingerechnet, hat die Mannschaft vier verschiedene Gesichter gezeigt. Zu lockere Einstellung in Erfurt. Kampfbereit, aber glücklos gegen Meppen. In Würzburg passte gar nichts. Und gegen Münster war phasenweise die FCM-DNA wieder da.”

BILD: Ohne die FCM-DNA geht nichts?

Franz: „Man hat es ja gesehen. Teamgeist, Entschlossenheit, Leidenschaft und der unbedingte Wille, mehr zu investieren als der Gegner, das macht uns aus. Gehen uns da nur wenige Prozentpunkte – wie in den ersten drei Spielen – verloren, bekommen wir Probleme.“

BILD: Warum kam die Wende erst gegen Münster und nicht schon früher?

Franz: „Das Umfeld war unruhig. Es war Feuer unterm Dach. Mit dem Trainer haben wir intensiv analysiert, und die Mannschaft hat die Schlüsse gezogen. Ich ziehe den Hut davor, wie die Jungs den Stress in positive Energie umgewandelt haben. Das war die richtige Antwort.“

BILD: Also volle Fahrt Richtung 2. Liga?

Franz: „Wir haben uns dazu klar bekannt. Aber wie schnell ein Vorsprung schmelzen kann, haben wir gesehen. Aber wie gesagt, kriegen wir unsere DNA wieder dauerhaft auf den Platz, dann steigen wir auch auf.“