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08.01.2019 Volksstimme

FCM bezwingt Borussia Mönchengladbach

Der 1. FC Magdeburg hat sein Testspiel im Trainingslager in Spanien mit 2:1 (1:1) gegen Borussia Mönchengladbach gewonnen.

Jerez l Nach dem 2:1 (1:1) des 1. FC Magdeburg gegen den Bundesligisten Borussia Mönchengladbach in Jerez ging Manfred Osei Kwadwo direkt auf Gladbachs Torhüter Tobias Sippel zu. Der Grund für das Gespräch lag auf der Hand: Beide wurden beim 1. FC Kaiserslautern groß und verbrachten dort mehrere Jahre zusammen.

Wahrscheinlich haben sie auch über den Treffer des Magdeburgers zum 2:1 gesprochen (79.). Es kommt schließlich nicht alle Tage vor, dass der 23-jährige, nur 1,71 Meter große Kwadwo, einen Kopfballtreffer erzielt.

Kwadwo wortkarg

Als das Gespräch beendet war, gab sich Kwadwo dann aber verschlossen. Die Zurückhaltung hat einen Grund: Beim Sommer-Neuzugang läuft es in Magdeburg alles andere als nach Wunsch. Bisher konnte er sich nicht durchsetzen, war unter Ex-Trainer Jens Härtel und auch unter Michael Oenning nur selten im Kader.

Jener Oenning machte Kwadwo aber nach dem Treffer gegen Gladbach Mut. „Wichtig ist für ihn, dass er mal Werbung für sich machen konnte. Er verfügt über Qualität, sonst hätten wir ihn ja nicht geholt", sagte der Trainer.

Oenning ist zufrieden

Mit der Vorstellung seines Teams war Oenning insgesamt zufrieden. „Wir haben viel Engagement und viel Spielfreude gezeigt. Das war ein guter Start ins Trainingslager."

Oenning setzte in der ersten Halbzeit auf eine 4-1-4-1-Formation. Neuzugang Jan Kirchhoff zog im Mittelfeld die Fäden, er bestimmt den Rhythmus. „Seine physische Präsenz und seine Übersicht werden uns gut tun", versicherte der Trainer.

Nach dem Rückstand durch Denis Zakaria (9.) glich Philip Türpitz noch in der ersten Hälfte aus (22.). Der FCM präsentierte sich über die gesamte Spielzeit kompakt. Auch durch die in der zweiten Hälfte zahlreichen personellen Wechsel ging die defensive Ordnung nicht verloren. „Das war ein gutes Ergebnis. Ernst wird es aber erst am 29. Januar gegen Aue", betonte Oenning.