1. FC Magdeburg WebApp v2.0
08.01.2019 Volksstimme

Wiedersehen nach 20 Jahren

Cheforganisator Lutz Pape zieht eine positive Bilanz nach der 18. Auflage des Matthias-Pape-Gedächtnisturnieres.

Magdeburg l Nach dem Pape-Cup ist vor dem Pape-Cup. Noch am Sonntagabend, als sich die Getec-Arena geleert hatte und die Mannschaften sich auf den Weg in die Heimat machten, zogen die Organisatoren um Lutz Pape eine erste Bilanz. „Du kannst nur dann ein erfolgreiches Turnier organisieren, wenn die eigene Mannschaft dabei ist und auch möglichst erfolgreich spielt“, ist sich Pape sicher.

Die U 15 des FCM habe durchaus gut gespielt, in entscheidenden Situationen aber auch Pech gehabt. „Da zeigt sich eben, dass die Buszkowiak-Truppe kaum das Spiel mit der Hallenbande trainieren konnte“, so Pape.

Viel Neues vom Gastgeber

Die Veranstalter hatten sich erneut einiges einfallen lassen, um die Halle zu füllen und die Leute bei Laune zu halten. Moderate Preise, eine Tombola, „Rabatt-Taler“ für das Catering, das alles sind aber nur Beigaben. „Bewährt hat sich die neue Zwischenrunde, die zwar der FCM nicht zu nutzen wusste, die aber Greuther Fürth aus der Lucky-Loser-Runde bis in das Finale spülte“, freute sich der Turnier-Chef.

Der hält auch künftig daran fest, vieles über Sponsoren und die über 40 ehrenamtlichen Helfer zu organisieren. „Eine Agentur werden wir sicherlich nicht mit der Organisation des Pape-Cups beauftragen, obwohl die Dimension ständig größer wird.“

Während die Europapokalhelden von 1974 um Manfred Zapf im Michel-Hotel im Hansapark unterkamen, wo auch die Trainer der teilnehmenden Teams am Sonnabend ihren traditionellen Mannschaftsabend hatten, feierten die Gewinner des DFB-Kicker-Pokals der A-Junioren von 1999 am Samstagabend im „M2“.

Ehemaliger Pokalsieger in großer Runde

Die ehemaligen FCM-Kicker um den damaligen Kapitän Christian Beer trafen sich beim Pape-Cup erstmals nach 20 Jahren wieder in großer Runde. Bis auf Maik Franz, der mit den FCM-Profis im Trainingslager in Spanien weilt, dem gerade Vater von Zwillingen gewordenen Benjamin Schüßler sowie Stephan Neumann, Benny Woitha und Marcus Rasche waren alle anderen Pokalsieger von 1999 gekommen.

Auch die Betreuer Bodo Meyer und Wolfgang Schulz sowie Caren Schulze ließen es sich nicht nehmen, das Wiedersehen zu feiern. Nicht nur deren Wunsch ist es, dass die U 15 des FCM beim Turnier zu Ehren des früheren A-Junioren-Trainers Matthias Pape einmal wieder richtig weit kommt, so wie 2003, als sie Vierter des Endklassements wurde.