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11.01.2019 Bild

So plant Magdeburg die Zukunft

Vision Heinz-Krügel-Platz 2024! Wo steht der 1.FC Magdeburg in fünf Jahren? Geschäftsführer Mario Kallnik (44) hat eine klare Botschaft: „In der zweiten Liga. Bis dahin wollen wir uns da oben fest etabliert haben.“

Auch die kritische Ausgangslage (Platz 17, nur 11 Punkte) bringt ihn nicht von seinen Plänen ab. „Die einzige Sorge, die ich habe, sind zu wenig Punkte. Stelle ich die Leistung dagegen, spricht viel dafür, dass wir die Liga halten“, stellt er klar. Die Grundlagen sind gelegt! Der 16 Millionen-Zweitliga-Etat ist in Stein gemeißelt. In der Winterpause wurde mit Timo Perthel, Jan Kirchhoff und Steven Lewerenz sportlich mächtig aufgerüstet. Geld, um noch mal reagieren zu können, ist da.

Vorm Rückrundenstart wird ein neuer Rasen verlegt und ab März wird das Stadion für 10,7 Mio Euro umgebaut, die Kapazität von 25 000 auf 30 000 Plätze erweitert.

Magdeburgs Traum von einer großen Fußball-Zukunft. Die Fans sind jetzt schon weltklasse, spülten im Geschäftsjahr 2018 4,8 Mio Euro in die Kassen. Und aktuell ist der FCM mit 21 497 Fans pro Heimspiel nach Köln, HSV, St. Pauli und Dresden einer der Publikumsmagneten der 2. Liga.

Kallnik, der 2012 einen sportlich und finanziell maroden Klub übernahm: „Von Anfang an waren wir nicht auf schnellen Erfolg aus, sondern haben behutsam auf Nachhaltigkeit und stetige Entwicklung gesetzt. So wurden wir ein Werbeträger für die Stadt und ein ganzes Bundesland. Und schließlich zu einer Institution des Deutschen Fußballs. Darauf sind wir stolz. Und so wollen weiter machen.“

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