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11.01.2019 Volksstimme

FCM-Neuzugang Perthel ist nicht zu bremsen

FCM-Neuzugang Timo Perthel hat sich im Testspiel einen Mittelhandbruch zugezogen. Die rechte Hand ist mittlerweile eingegipst.

Novo Sancti Petri l Timo Perthel konnte am Donnerstag schon wieder lachen. Immer wieder entschuldigte er sich im Spaß, das er sein Gegenüber nicht mit der rechten Hand begrüßen konnte.

Der Grund ist deutlich sichtbar: Nach dem Bruch der Mittelhand, die sich der 29-Jährige am Mittwoch im Testspiel gegen den chinesichen Verein FC Shenzhen zuzog, ist die rechte Hand mittlerweile eingegipst. Perthel bleibt aber trotzdem gelassen und will nichts von einer möglichen Pause wissen. „Ich war am Morgen laufen. Ich habe überhaupt keine Schmerzen und kann auch im Training dabei sein. Mir macht das nichts aus“, sagt er. Selbst das Testspiel am Freitag gegen Karlsruhe hat er nicht völlig abgeschrieben, auch wenn er sagt: „Ich weiß nicht, ob das mit dem Gips eine gute Idee ist.“

Die Botschaft ist trotzdem eindeutig: Perthel schont sich nicht, will auf keinen Fall einen Rückschlag im harten Konkurrenzkampf um die Stammplätze hinnehmen. „Ich werde nach unserer Rückkehr nach Magdeburg einen Kunststoffgips bekommen. Damit darf ich dann auch Ligaspiele bestreiten“, betont er.