1. FC Magdeburg WebApp v2.0
11.01.2019 1.FC-Magdeburg.de

3:0 im letzten Test der Woche

Lewerenz markiert ersten Treffer für den 1. FC Magdeburg

Im dritten Testspiel innerhalb des FCM-Camps in Südspanien bezwingt der 1. FC Magdeburg Drittligist Karlsruher SC mit 3:0 (0:0). Im Estadio Municipal de Conception in der spanischen Provinz Cádiz erzielten Manfred Osei Kwadwo (79.), Björn Rother (85.) und Steven Lewerenz (87.) die späten Tore gegen eine starke Karlsruher Mannschaft. Das Spiel besuchten etwa 150 Zuschauer, darunter zahlreiche FCM-Anhänger.

Lohkemper an die Latte, KSC spielt mit

Ab 12:00 Uhr rollte der Ball zwischen dem Zweitliga-Aufsteiger und der Topmannschaft der 3. Liga. Die Badener liefen in knalligen orangen Farben auf, während der Club erneut die blaue Kluft wählte. Die Offensivaktionen beider Teams hielten sich in den ersten Minuten in Grenzen. Eine Preißinger-Ecke (2.) und ein Freistoß von Türpitz (8.) sorgten jedoch schon für erste Gefahr. Bei dem Freistoß aus dem Halbfeld hatte Gordon den Ball verlängert und Beck setzte einen Kopfball knapp über den Kasten. Die nächste große Chance bekam Verteidiger Tobias Müller nach einer Ecke in der 25. Minute, Uphoff konnte aus Nahdistanz gut parieren. Nur drei Minuten später die bis dato beste Gelegenheit für die Elbestädter.

Müller dribbelte weit an und legte quer auf Türpitz, dieser direkt auf den einstartenden Lohkemper. Nur Zentimeter neben das Tor setzte er seinen Abschluss. Der Zweitligist wurde stärker und erarbeitete sich weitere Chancen. Nur zwei Minuten später erneut Lohkemper: Beck verlängerte einen langen Ball auf Türpitz, per Kopf setzte dieser Lohkemper gut in Szene. Ein wuchtiger Volley ließ das Gebälk vibrieren, die Latte hatte den Einschlag verhindert. Doch auch der KSC kam zu besseren Chancen. Eine Flanke von Choi erreichte den aktiven Lorenz, dessen Schuss kurz vor der Linie geblockt werden konnte.

Zwei Minuten vor dem Halbzeitpfiff der nächste Hochkaräter für Blau-Weiß: Brégerie hatte Türpitz mit einem gut temporierten Flachpass bedient. Dieser umkurvte Uphoff, fand aber keinen Abnehmer im Zentrum. Die letzte Aktion gehörte dem Drittligisten mit einem aussichtsreichen Freistoß, die Defensive konnte bereinigen. So ging es mit einem 0:0 in die Pause, doch hatte der FCM ausreichend Möglichkeiten und hätte bereits in Führung liegen können. 

 

Späte Treffer zum Sieg

Zur zweiten Halbzeit schickte KSC-Coach Alois Schwartz acht neue Spieler in die Partie. Michael Oenning nahm zunächst keine Änderungen vor. Wie der erste begann auch der zweite Spielabschnitt recht verhalten auf beiden Seiten. In der 55. Minute ein weiterer Vorstoß von Blau: Tobias Müller trieb den Ball und suchte den Abschluss, Uphoff konnte im Nachfassen zupacken. In der 60. Minute konnte sich auch Schlussmann Alexander Brunst mit einer Klasse-Parade auszeichnen, einen Kopfball von Sané konnte er zur Seite lenken.

Das Spiel wurde intensiver und beide Mannschaften investierten mehr für die Offensive. Türpitz setzte in der 60. Minute zum Geniestreich an und wollte den eingewechselten Torhüter Müller aus 45 Metern mit einem hohen Ball überlisten, das Leder sprang an die Unterkante der Latte und prallte wohl hinter der Linie auf, der Treffer zählte nicht, Pech. Auch Oenning nahm nun Änderungen vor, wechselte in der 63. Minute sechsmal aus. Die nächste gute Chance für Blau-Weiß hatte Nico Hammann in der 66. Minute. Torwart Müller konnte den direkt aufs Tor gezogenen Freistoß zur Seite abwehren. In der 78. Minute folgte das 1:0 für das Oenning Team: Lewerenz eroberte sich den Ball auf der linken Seite zurück und gab hoch in die Box ein, am langen Pfosten lauerte Manfred Osei Kwadwo und konnte zur Führung einnicken. Es war sein zweiter Testspieltreffer der Woche, beide erzielte er per Kopf.

Nur wenige Angriffe später konnten die Magdeburger auf 2:0 erhöhen. Lewerenz hatte Costly bedient, der an Müller vorbeispritzte und Überblick bewies. Den hohen Ball ins Zentrum konnte Björn Rother überlegt in die Maschen schieben. Wiederum nur zwei Minuten später folgte das 3:0. Rother setzte Lewerenz mit einem mit dem Außenrisst gespielten Ball in Szene, der Neuzugang zog ab und ließ Müller keine Abwehrchance. Das Ergebnis fiel am Ende etwas zu deutlich aus, da auch die Karlsruher gute Möglichkeiten auf einen eigenen Treffer hatten. Der Zweitligist erhöhte im zweiten Durchgang seine Effektivität und konnte das Spiel so auf seine Seite ziehen und einen weiteren Testspielerfolg erringen.

 

Es war ein merkwürdiges Spiel, der Verlauf gab viele Chancen her. Wir hatten die klareren und bekamen es dann, vor allem durch die Wechsel, in den Griff und trafen dann. Die Herausnahme von Kirchhoff war eine Vorsichtsmaßnahme“, zog Oenning nach dem Spiel Bilanz.

 

Tore: 0:1 Manfred Osei Kwadwo (79.), 0:2 Björn Rother (85.), 0:3 Steven Lewerenz (87.)

 

1. FC Magdeburg: Alexander Brunst - Jan Kirchhoff (18. Nico Hammann), Tobias Müller (63. Nils Butzen), Felix Lohkemper (63. Marcel Costly), Philip Türpitz (63. Manfred Osei Kwadwo), Christian Beck, Steffen Schäfer (63. Dennis Erdmann), Rico Preißinger (63. Björn Rother), Charles-Elie Laprevotte (84. Anton Kanther), Marius Bülter (63. Steven Lewerenz), Romain Brégerie (63. Pascal Schmedemann) 

 

Karlsruher SC: Benjamin Uphoff - Daniel Gordon (46. David Pisot), Marc Lorenz (46.Damian Roßbach), Marvin Pourié (46. Tim Kircher), Marvin Wanitzek (71. Dominik Stroh-Engel), Marin Sverko (46. Anton Fink), Marco Thiede (46. Burak Camuglu), Christoph Kobald, Sercan Sararer (46. Saliou Sané), Janis Hanek (46. Justin Möbius), Kyoung-rok Choi (46. Martin Röser) 

 

Foto: Sportfotos Magdeburg