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14.03.2019 Bild

Ignjovski wieder da – Aber das Dresden-Spiel kommt noch zu früh für ihn

Der Kämpfer ist zurück! Vier Monate musste der FCM ohne Aleksandar Ignjovski (28) auskommen. Im Testspiel gegen Barleben im November brach er sich den Ellenbogen. Jetzt ist er nach erfolgreicher OP und Reha in seiner Heimat Serbien zurück im Mannschaftstraining und geht schon wieder furchtlos in die Zweikämpfe.

Ignjovski: „Beim ersten Zweikampf habe ich noch kurz nachgedacht, dann
war es mir egal.“ FCM-Trainer Michael Oenning (53) ist von dieser Mentalität begeistert. „Er ist wieder erstaunlich gut dabei. Es hätte ja sein können, dass er noch ein bisschen gehemmt ist, aber das ist überhaupt nicht der Fall.“

Ignjovskis Rückkehr ist eine gute Nachricht vor dem Ost-Hit bei Dynamo am Samstag. Ist ein Comeback in Dresden realistisch? Ignjovski: „Alles ist möglich, aber ich denke, das Spiel kommt noch zu früh. Ich war so lange nicht bei der Mannschaft.“

Sollte Jan Kirchhoff erneut fehlen, wäre Ignjovski mit der Erfahrung von 117 Erstligaspielen eine Top-Alternative als Lückenschließer vor der Abwehr. Doch das letzte Wort hat der Trainer und der hat eine klare Meinung. Oenning: „Das ist aussichtslos, da machen wir auch keine dummen Sachen. Er muss ja körperlich erst mal wieder in den richtigen Zustand kommen. Das kann zwar schnell gehen, aber so schnell dann doch nicht.“

Dynamo bleibt vom beinharten Abwehr-Ass verschont, doch das soll das letzte Spiel ohne den Serben sein. Nach der Länderspielpause kommt Heidenheim nach Magdeburg und spätestens dann will Ignjovski auch wieder furchtlos in die Gegenspieler grätschen.