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13.04.2019 Volksstimme

HSV lässt sich erneut vom FCM auskontern

Nach der 1:2-Niederlage gegen den 1. FC Magdeburg ist dem Hamburger SV der nächste Patzer auf Facebook passiert.

Magdeburg/Hamburg l Als wäre die Niederlage gegen den 1. FC Magdeburg am Montag nicht schon schlimm genug gewesen, lässt sich der Hamburger SV nun auch noch im Internet vom FCM auskontern. Auf Facebook warb der HSV mit einem Foto für seine anstehende Partie beim 1. FC Köln. Das Peinliche daran: Als Hintergrund-Grafik nutzte die Social-Media-Abteilung der Hamburger versehentlich Fans des 1. FC Magdeburg. Oder vielleicht als Zeichen des Repekts vor den gegnerischen Fans?

Das nutzte der FCM für einen Konter via Twitter: "Lieber HSV, es ehrt uns, dass es unsere Fans auf eure Veranstaltungsgrafik geschafft haben, aber sie gehören uns." Abgerundet wird die spöttische Botschaft mit einem zwinkernden Smiley.

Immerhin reagiert man beim Hamburger SV: Nur 21 Minuten, nachdem die Magdeburger ihren Tweet abgesetzt hatten, war auf der Facebook-Seite des HSV eine neue Grafik hochgeladen - diesmal mit den eigenen Fans.

Nicht das erste Mal, dass sich der HSV einen Fauxpas erlaubt. So warb man bereits 2017 mit einer Grafik für ein DFB-Pokal-Heimspiel mit dem Stadion des Lokalrivalen FC St. Pauli. Auch im T-Shirt-Bedrucken ist der Hamburger SV nicht gerade erstklassig. 2015 wurde im Online-Shop ein Shirt mit der Choreografie von Hertha-BSC-Fans verkauft. Legendär war 2004 die Abschiedschoreografie der HSV-Fans zur Verabschiedung von Kult-Masseur Hermann Rieger. Das "N" in "Danke" wurde versehentlich quer ausgerollt, sodass das Wort "DAZKE" zu lesen war. #dazke wurde schnell zum Social-Media-Trend.

Das schafft #nurderHSV...