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13.02.2020 BILD

FCM stemmt sich gegen den Absturz

Im letzten Heimspiel gegen Chemnitz war die Magdeburger Fußball-Welt in Ordnung. Am 5. Mai 2018 stand man als Aufsteiger in die 2. Liga fest, beim 3:1 schoss Christian Beck (31) sein 100. Pflichtspieltor für den Klub: „Ein schönes Erlebnis, aber Vergangenheit.“

Denn 651 Tage, einen Abstieg und drei Trainerwechsel später kämpft der FCM am Samstag (14 Uhr) an gleicher Stelle gegen die Sachsen um Punkte für den Klassenerhalt. Vom Jubelduell zum Frustduell!

Nach der jüngsten 0:2-Pleite gegen Meppen kündigte Kapitän Beck ungemütliche Tage und schonungslose Aussprachen an. „Wir hatten eine längere Sitzung, in der das Spiel ausgewertet und das eine oder andere Thema auf den Tisch gebracht wurde. Es war intensiv. Und ein guter Austausch, bei dem neben dem Trainer und mir viele ihre Gedanken geäußert haben. Das tat uns gut“, sagt der Stürmer, der sich seit Montag auch gegen stürmische Trainingsbedingungen stemmen musste: „Das Wetter ist sehr schwierig, aber es nützt nichts. Wir müssen hart arbeiten und die Bedingungen annehmen.“

Stemmen muss sich der FCM auch gegen die Verunsicherung im Team: seit sechs Spielen sieglos und nur drei Punkte bis zur Abstiegszone.

Beck: „Wir nehmen die Situation an und sehen es als Chance. Wichtig ist, Samstag zu funktionieren. Da wollen wir endlich wieder unsere Grundtugenden auf den Platz bringen: Kampf, Leidenschaft. Mit positiven Erlebnissen wird dann auch unser Selbstvertrauen zurück und unsere Qualität zum Tragen kommen. Das fängt bei gewonnenen Zweikämpfen an und steigert sich mit geschossenen Toren.“