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14.02.2020 BILD

Rein-Raus-Rother

Voller Einsatz, harte Zweikämpfe – im Kampf um den Klassenerhalt setzt Magdeburgs Trainer Claus-Dieter Wollitz (54) auf kantige Spieler wie Björn Rother (23).

In Mannheim (1:1) wurde er nach der Pause für Spielmacher Mario Kvesic eingewechselt, gegen Meppen (2:0) stand er in der Startelf.

Wollitz lobt: „Björn ist hier aufgestiegen, kennt den Klub und hat schon gute Leistungen gebracht. Er ist immer ein Kandidat für mich. Wenn er mal nicht spielt, hat das allein taktische Gründe, aber nie mit Einstellung zu tun.“

Dabei hat der Defensivmann bislang eine Achterbahnsaison hinter sich. Zum Saisonauftakt gegen Braunschweig flog Rother mit Rot runter, wurde drei Spiele gesperrt.

Danach saß er achtmal nur auf der Bank, schoss in zwölf Einsätzen aber auch zwei Tore. Morgen (14 Uhr) gegen Chemnitz wird er wieder seine Chance bekommen.

Rother: „Abgesehen von meiner Situation, die nicht immer einfach war, müssen wir als Mannschaft funktionieren. Jeder, der draußen sitzt, ist genauso wichtig. Wir brauchen kreative Spieler wie Mario Kvesic, Leute die wie Timo Perthel die Linie beackern, wir brauchen das alles.“

Gelingt endlich der erste Sieg 2020?

Rother: „Chemnitz ist ein gutes Beispiel, wie es gehen kann. Sie sind in einem Lauf, den wir unterbrechen wollen und selbst in so einen Schwung kommen wollen. Wir haben ein Publikum, das sehen will, dass ich sprinte, jedem Ball nachgehe, vielleicht auch mal einen umhaue. Das wollen wir zeigen.“