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13.03.2020 BILD

Corona wird zum Problemlöser

Das Coronavirus zwingt den Sport zum Stillstand. Die Eishockey-Saison in Deutschland ist beendet und international stellen immer mehr Topligen vorerst den Spielbetrieb ein.

Auch in der 3. Liga rollt der Ball an den nächsten beiden Spieltagen nicht. Eine besorgniserregende Situation für alle. Wie gehen die Sportler selbst mit dieser besonderen Lage um?

FCM-Torjäger Sören Bertram (28): „Die ganze Situation ist wild und ganz schön komisch. Wir können jetzt nur normal weitermachen und uns auf Uerdingen (Stand heute nächstes FCM-Spiel am 23. März, Anm.d.Red.) vorbereiten. Zumindest ist dafür jetzt Zeit, um an unseren Problemen zu arbeiten. Aber eigentlich stehen wir hier auch alle im leeren Raum.“

Das Ausmaß der Krise ist noch nicht absehbar. Beim FCM versucht man aber besonnen zu bleiben. Trainer Claus-Dieter Wollitz (54): „Panik kommt bei uns keine auf. Aber Fakt ist auch, der Sport darf nie über den Dingen stehen. Das Wichtigste ist die Gesundheit.“

Der Blick in die Zukunft ist aber auch mit gewisser Sorge verbunden. Wird die Saison zur Hängepartie mit vorzeitigem Ende? Möglich, findet zumindest Bertram.

Er sagt: „Irgendwann ist man ja auch urlaubsreif. Und ich hätte ehrlich gesagt keinen Bock, die Saison bis in den Juni oder Juli zu spielen...“