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20.03.2020 BILD

...und Ernst will im Juni wieder auf den Platz

Die Drittligaprofis des 1. FC Magdeburg trainieren individuell. Zumindest etwas in Gesellschaft ist Dominik Ernst (29). In seiner Heimatstadt Gelsenkirchen hat der Verteidiger nach seiner Horror-Verletzung (Knöchelbruch, Außenbandund Syndesmoseriss) die Reha begonnen.

Bei den Spezialisten von medicos. Auf-Schalke, wo sich auch die Bundesliga-Stars von Schalke 04 behandeln lassen, wird der Außenverteidiger des FCM wieder fit gemacht.

Ernst: „Die Reha-Einrichtung ist fantastisch. Es wird sich intensiv um mich gekümmert.“ Zwei bis drei Stunden ist Ernst täglich in Behandlung. Dann geht es per Taxi wieder zurück ins „Hotel Mama“. Ernst erklärt die nächsten Schritte: „Am Mittwoch bekomme ich die Fäden gezogen und einen Spezialstrumpf. Da darf das Bein dann auch langsam wieder mit Wasser in Kontakt kommen. Ende April kommt dann die Schraube im Knöchel raus. Und erst dann kann ich den Fuß langsam wieder an Belastungen gewöhnen.“

Ein langer Weg, der Ende Juni in Magdeburg auf dem Trainingsplatz enden soll. Dass bis dahin wieder Normalität herrscht, glaubt Ernst angesichts des Corona-Verhaltens einiger Menschen noch nicht. „Jeder will doch, dass irgendwann wieder gespielt werden kann. Und deshalb verstehe ich nicht, dass so viele Menschen den Ernst der Lage noch nicht begriffen haben und so weitermachen, als wäre nichts.“