1. FC Magdeburg WebApp v2.0
30.06.2020 BILD

Abstiegspanik!

So will Hoßmang noch die Kurve kriegen

Die Talfahrt des 1. FC Magdeburg geht mit Volldampf weiter. Nach der 0:1-Bankrotterklärung gegen Absteiger Großaspach regiert Abstiegspanik in der Fußballstadt Magdeburg.

Zwischen Hoffnung, Fassungslosigkeit und Angst machen die Fans in den sozialen Netzwerken Druck gegen die Spieler, die auch schon vor der Corona-Pause mit unterirdischen Leistungen durch die 3. Liga rumpelten.

Mit der Flatter-Körpersprache, der offensiven Einfallslosigkeit und der Anfälligkeit für blöde Gegentore vom Großaspach-Spiel wird die Mannschaft in dieser Woche wohl keinen Punkt mehr holen.

Morgen (19 Uhr) bei Aufstiegskandidat Ingolstadt und Samstag beim Abstiegs-Gipfel gegen Münster haben die Profis den Klassenerhalt selbst in der Hand.

Trainer Thomas Hoßmang (53), der gerade die Scherbenhaufen seiner Vorgänger Stefan Krämer und Claus-Dieter Wollitz wegkehren muss, glaubt fest an die Rettung.

Hoßmang: „Wir haben den Matchball gegen einen Absteiger nicht geschafft. Vielleicht läuft es ja in Ingolstadt genau anders herum. Die wollen hoch, müssen was anbieten. Meine Aufgabe ist, die Jungs bis Mittwoch aus dem mentalen Tief zu holen. Oberstes Gebot dabei: cool und kollegial beisammenzubleiben“, legt sich Hoßmang fest.

Die Belastungen durch das straffe Programm nach der Corona-Pause mit ausnahmslos englischen Wochen gehen auch am FCMTeam nicht spurlos vorbei. Hoßmang: „Die Jungs sind körperlich und nervlich an der Grenze. Das Restart-Restprogramm ist einfach unmenschlich.“