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08.10.2020 BILD

"Der Start hat mich traurig gemacht"

So erklärt Ernst seine Tränen

Die Schlappe zuletzt daheim gegen Viktoria Köln nahm einen FCM-Kicker besonders mit. Und dabei stand er nicht mal auf dem Platz...

Dominik Ernst (30) konnte seine Gefühle nach Abpfiff nicht verbergen. Der Rechtsverteidiger heulte wie ein Schlosshund und wurde von Physio Tino Meyer unter Tränen in die Kabine begleitet.

Warum dieser emotionale Ausbruch?

Ernst erklärt: „Ich bin von Haus aus sehr emotional und einfach mit dem Herzen hier beim Klub dabei. Und dieses Spiel und dieser Saisonstart haben mich traurig gemacht. Das musste einfach raus.“

Der Mann aus dem Pott lebt den FCM – obwohl er die letzten sechseinhalb Monate raus war. Nach seiner schweren Knöchelverletzung gehörte Ernst gegen Köln erstmals wieder zum Kader. Zum Comeback kam es aber (noch) nicht. Ernst: „Vielleicht fehlt mir noch ein bisschen die Kraft. Aber wenn der Trainer mich braucht, bin ich da. Ich bereite mich jedenfalls so vor, dass ich am Samstag eine Option bin.“

Im Derby-Hit bei Dynamo kann Magdeburg einen Kämpfertypen wie Ernst gebrauchen. Der gibt auch schon die Marschrichtung vor: „In Dresden wollen wir brennen und Vollgas geben. Wir sollten den Fans zeigen, dass wir alles für den Verein geben und 90 Minuten Gras fressen.“