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11.11.2020 1.FC-Magdeburg.de

Zu Gast auf dem Betzenberg

FCM auswärts beim 1. FC Kaiserslautern gefordert

Mit dem Duell gegen den 1. FC Kaiserlautern am 10. Spieltag der 3. Liga 2020/2021 steht für den 1. FC Magdeburg eine weitere herausfordernde Auswärtsaufgabe an. Die Partie gegen die Roten Teufel im Fritz-Walter-Stadion wird am Samstag, den 14.11.2020, um 14:00 Uhr angepfiffen. Aufgrund der aktuellen Maßnahmen findet die Begegnung zwischen Blau-Weiß und dem viermaligen Deutschen Meister ohne Zuschauer statt.

 

Durchwachsene Vorsaison

In der vergangenen Saison gelang dem FCK eine solide Runde. 14 Siege und 13 Unentschieden resultierten in 55 Punkten. Somit hatte die Mannschaft von Boris Schommers am Ende sieben Zähler mehr als der FCM verbucht und schloss die Saison auf dem zehnten Tabellenplatz ab. Topscorer der Rot-Weißen war Ex-FCM-Akteur Florian Pick. Der Linksaußen konnte in der abgelaufenen Runde neben seinen 13 Toren zusätzlich elf Assists für die Jungs vom Betzenberg verbuchen.

 

Drei Top-Stürmer nicht mehr dabei

In der aktuellen Saison ist der Offensivmann nicht mehr für den zweimaligen DFB-Pokalsieger aktiv. Der 25-Jährige, der in seiner Zeit bei den Elbestädtern die Drittliga-Meisterschaft gewann, läuft seit Sommer für Zweitligist 1. FC Heidenheim auf. Mit Timmy Thiele (10 Tore), welchen es zum FC Viktoria Köln zog, und Christian Kühlwetter (14 Tore), der ebenfalls nach Heidenheim wechselte, verließen zwei weitere Angreifer den Club.

Gemeinsam mit Pick waren sie zusammengerechnet für 37 der 59 erzielten Saisontore verantwortlich. Nach dem Abgang von Torhüter Lennart Grill zu Bayer 04 Leverkusen musste der 1. FCK außerdem seine bisherige Nummer Eins ersetzen. Ex-Kapitän Christoph Hemlein läuft nun für den SV Meppen auf, Mittelfeldmann Manfred Starke zog es zum FSV Zwickau.

 

Erfahrene Neuzugänge

Verstärkt haben sich die Pfälzer mit insgesamt neun Neuzugängen. Mit Tim Rieder (FC Augsburg) kam eine neue Stütze für das defensive Mittelfeld. Der 27-Jährige absolvierte bisher alle Saisonspiele und ging dabei in nahezu allen Partien über die volle Distanz. Für die offensive Mittelfeldposition verpflichtete man Nicolas Sessa (FC Erzgebirge Aue) und Marlon Ritter (SC Paderborn). Als neuer Mann für das Sturmzentrum lieh der FCK Marvin Pourié vom Karlsruher SC aus. In der Saison 2018/19 wurde der mittlerweile 29-Jährige mit 22 Treffern Torschützenkönig der 3. Liga.

Auf der Position des Linksverteidigers kam der ehemalige tschechische Nationalspieler Adam Hlousek, der zu Bundesliga-Zeiten schon einmal für die Roten Teufel aktiv war und außerdem in Nürnberg und Stuttgart weitere Erstliga-Erfahrung sammelte. Auf den Außenbahnen sind Marius Kleinsorge (SV Meppen) und Kenny Prince Redondo (SpVgg Greuther Fürth) neu dabei. Kurz vor Transferschluss kam mit Daniel Hanslik eine weitere Option für den Angriff per Leihe aus Kiel.

 

Saibene folgt auf Schommers

Der Start der neuen Spielzeit verlief für das Gründungsmitglieder der Fußball-Bundesliga ungünstig. In den ersten zwei Saisonspielen musste man jeweils eine Niederlage hinnehmen. Im Heimspiel gegen die SG Dynamo Dresden verlor man noch knapp mit 0:1. Bei der 3:0-Auswärtsniederlage bei Türkgücü München wurde es deutlicher. Als Folge des schwachen Saisonstarts wurde Cheftrainer Boris Schommers bereits nach zwei Partien von seinen Aufgaben entbunden.

Sein Nachfolger wurde Jeff Saibene, der in der Vergangenheit bereits Arminia Bielefeld und den FC Ingolstadt trainierte. Auch unter der Regie des Luxemburgers warteten die Pfälzer zunächst weiter auf den ersten Sieg der Saison. Nach fünf Remis und einer weiteren Niederlage verbuchte man am vergangenen Wochenende den ersten Dreier. In Zwickau gelang der Mannschaft ein 1:2-Auswärtssieg durch Tore von Hendrick Zuck und Marvin Pourié. Letzterer ist mit drei Saisontreffern Toptorschütze der Lauterer.

 

Blau-Weiß spielte bisher zweimal gegen den 1. FCK, zuletzt traf man am 28. Spieltag der vergangenen Saison in der Elbestadt aufeinander. Den entscheidenden Treffer beim 0:1 erzielte damals Ex-FCM-Akteur André Hainault.

 

Foto: Sportfotos Magdeburg