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12.11.2020 BILD

Rote Karte als Denkzettel

Wenn der FCM am Samstag (14 Uhr) zum Kellerduell in Kaiserslautern ran muss, geht es vor allem um eins: Stabilität!

Wird nach dem Heimsieg gegen die Zweite des FC Bayern (2:1) endlich mal nachgelegt, oder gibt es wie nach dem ersten Saisonsieg gegen Türkgücü München (2:0) das böse Erwachen?

FCM-Abwehr-Boss Tobias Müller (26) kehrt nach Rotsperre zurück und ist optimistisch.

Müller: „Wir haben uns jetzt eingegroovt und sind eine geschlossene, gute Einheit. Deshalb bin ich felsenfest davon überzeugt, dass wir da den nächsten Schritt machen.“

Die Zuversicht zieht Müller aus der Trainingsarbeit. Durch die Truppe scheint ein Stimmungs-Ruck gegangen zu sein. „Es trainiert sich immer leichter mit einem Erfolgserlebnis im Rücken. Alle sind sehr fokussiert und es ist schön, mal wieder mit guter Laune auf dem Trainingsplatz zu stehen.“ Bei Müller selbst ist der Ansporn besonders hoch. Der sonst so stabile Innenverteidiger ließ sich in Mannheim (2:5) von der Verunsicherung anstecken und krönte seine Wackel-Vorstellung mit Rot in der Nachspielzeit.

Müller: „Vielleicht war so ein Spiel auch für mich mal der richtige Denkzettel, damit es jetzt wieder in die richtige Richtung geht.“

An den Betzenberg hat er zumindest gute Erinnerungen. Letzte Saison rettete Müller dem FCM mit seinem Tor zum 1:1 einen wichtigen Zähler